Projekte

ITS Baden-Wuerttemberg e.V. sieht einen wichtigen Aufgabenschwerpunkt darin, mit den vorhandenen Kontakten im Netzwerk Studien, praxisbezogene Projekte und Forschungsbeiträge zu initiieren und diese mit Beteiligung der Mitglieder durchzuführen. Ziel ist es, die Ergebnisse und Empfehlungen der Öffentlichkeit oder relevanten Expertenkreisen bekannt zu machen.

Im Bereich eHealth / Telemedizin
sind aktuell in Bearbeitung die von der WRS Wirtschaftsförderung Stuttgart GmbH geförterten Projekte

  • Analyse und modellhafter Ausbau telematikbasierter Anwendungen der integrierten medizinischen Versorgung in der Region Stuttgart (Doc2Hos)

  • Betreuung nichtstationärer Patienten durch Kliniken mit Hilfe von CRM in der Region Stuttgart (HosCRM)


Im Bereich Verkehrstelematik / Verkehrsinformationsdienste
sollen insbesondere Themen bearbeitet werden, die in Baden-Württemberg den landesploltitisch im Vordergrund stehenden Ansatz der Nachhaltigen Mobilität unterstützen und beinhalten.
Hierzu hat ITS BW im Rahmen des nationalen Aktionsplans "Handlungsfelder Intelligente Verkehrssysteme IVS" für 2011/12 in Absprache mit dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg die Initiative "Nachhaltige Mobilität in Baden-Württemberg" gestartet - eine Diskussionsreihe, die insbesondere auf die Interessen und Forderungen der Wirtschaft eingehen soll:

Nachhaltige Mobilität in Baden- Württemberg

Handlungsfelder für Intelligente Verkehrssysteme (IVS), Telematikdienste und –anwendungen
Im Rahmen der Nationalen Strategie zur koordinierten Weiterentwicklung bestehender und beschleunigter Einführung neuer Intelligenter Verkehrssysteme im Straßenverkehr in Deutschland

Ein ITSBW Projekt in Abstimmung und Kooperation
mit dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden- Württemberg (MVI) 

1.  Grundlage für die zuständigen Länderministerien und ihren  Kooperationspartnern
     in den Bundesländern

Vereinbarung zwischen BMVBS,
den Bundesländern und weiteren nationalen Kooperationspartnern
über Handlungsfelder und Vorgehensweise (www.bmvbs.de)

ITSBW wird in diesem Zusammenhang durch die nationale
Dachgesellschaft ITS Network Germany e.V. repräsentiert.

2.  Zielsetzung und Handlungsfelder

Der nationale Rahmen IVS (…) soll zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, Verbesserung der Verkehrseffizienz und Verringerung der negativen Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt beitragen.

3.  Prozess zur Erstellung eines deutschen IVS Rahmens

  • Definitionen und Vereinbarung über Handlungsfelder:

Zwingende Vorlage einer Bestandsaufnahme zum
Rahmen Straße in Baden- Württemberg durch das MVI
bis 27.08.2011

  • Veröffentlichung des deutschen IVS Rahmens:

Zwingende Erarbeitung eines Initiativprogramms
für Baden- Württemberg durch MVI und ITSBW
bis 27.08.2012 (s.Ziff.4.)

  • Kontinuierliche Umsetzung der Maßnahmenpläne

Arbeits- und Rollenverteilung / Kooperation zwischen
Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg (MIV) und ITSBW

MIV behandelt den Rahmen Straße (Fernverkehr) auf Basis des Generalverkehrsplans Baden-Württemberg

ITSBW initiiert im Rahmen der BMVBS- Kooperation mit ITS Network Germany e.V.
eine Diskussion mit Wirtschaft, Wissenschaft und verkehrsrelevanten Organisationen
über Vorstellungen, Anforderungen und Prioritäten von IVS- Maßnahmen sowie
eine geeignete Abfrage und Auswertung.

ITSBW initiiert gemäß seiner Kompetenzstruktur außerdem eine Diskussion über
andere Handlungsfelder neben dem Rahmen Straße und über die maßgeblichen Schnittstellen;
dies betrifft insbesondere

  • Straßenverkehr, City- Logistik
  • ÖPNV
  • Gütertransport, Transport- Logistik
  • Verkehrliche Organisation von LKW- Parkplätzen an BAB
  • Tourismusverkehr
  • Notfallrettung (privater Anbieter)
  • u.a.

sowie eine geeignete Zusammenfassung.

5.  Fahrplan für ITS Baden- Württemberg e.V. in 2011

13.April
Informations- und Abstimmungsgespräch mit ITS- Hessen e.V. und ITS- Niedersachsen e.V.
 
13.Mai
Vorstellung und Diskussion der Initiative im ITSBW Dialog im Stuttgarter Rathaus
 
18.Mai
Abstimmung mit ITS Network Germany e.V.und den ITS- Partnern Niedersachen und Hessen
 
Mai
Mitteilung an die ITSBW Mitglieder und „Ständige Gäste“ zur fachlichen Unterstützung der ITSBW
initiative
 


Juni
Ankündigung der Diskussion mit den baden- württembergischen Partnern (Ziff.4.)
 
21.Juni
weitere Abstimmung mit den ITS- Partnern Niedersachsen und Hessen sowie BITKOM e.V.
 
14. Juli
Vorstellung der Initiative i.R. des LVI Mobilitäts- Symposiums
 
20. Juli
ITSBW -Dialog / Erste „Diskussionsrunde Baden- Württemberg“
 
26. Juli
BMVBS Beiratssitzung „Intelligente Verkehrs Systeme (IVS)“ in Berlin
 
Herbst
weitere Ausarbeitungen
 
16. Sept
ITS-Kongreß auf der IAA in Frankfurt
 
Okt.
Beiratssitzung BMVBS in Berlin
 
27. Okt.
Verkehrsreferenten-Tagung der IHK`s Baden-Württemberg
 
Dez.
Vorstellung der ITS Länderinitiativen i.R. des 5. ITSBW Telematik- Symposium
 
 


Als Projekte sind in Vorbereitung:
  • Strategie zu einer nachhaltigen Verkehrssteuerung und Nutzung einer integrierten Navigation in der Region Stuttgart

  • Entwicklung eines nachhaltigen Tourismusverkehrs unter Berücksichtigung der Elektromobilität im UNESCO Biosphärengebiet Schwäbische Alb

 

ITS BW Symposium Verkehrstelematik   ITS BW Telemedizin

Das 4. ITS BW Symposium Verkehrstelematik fand am 3. Dezember 2010 im PricewaterouseCoopers statt. Das Symposium bietet Themen für kommunalpolitische Entscheidungsträger, Vertreter aus Behörden und Privatwirtschaft an und unterstreicht damit das Leistungsvermögen und die Kompetenz der ITS BW-Mitglieder eindrucksvoll.

Vorträge

 

 

In der Region Stuttgart, als einer der attraktivsten europäischen Lebensräume, soll eine informationstechnische Unterstützung der integrierten Versorgung in Diagnose, Therapie und Nachsorge gefördert und die Leistungskraft der regionalen Technologie- und Lösungsanbieter auf dem Gebiet der Gesundheitstelematik weiter gestärkt werden.

Ziel des Projektes DOCTOR TO HOSPITAL ist es daher, die in der Region Stuttgart vorhandenen Kompetenzen für die Anwendung von Telematiksystemen für die integrierte Versorgung verstärkt zu nutzen. Die internetbasierte Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten und Kliniken und den Rettungsdiensten steht hierbei in Mittelpunkt.